9. Abschnitt - Grichenland, Albanien, Montenegro, Kroatien, Bosnien, Slovenien, Östereich, Tschechien, Deutschland

Aktuelle Meldungen von der Strecke ...

Tag Meldung
09.10.2016 Uv: Tag 161: Die türkisch griechische Grenze war in kürzester Zeit passiert. Willkommen in der EU! Der Euro hat uns auch wieder. Und die Maut leider auch. Nach 470km sind wir in Veria, einer netten Kleinstadt, in einem nicht ganz billigen aber schönen Hotel, untergekommen. Das Wetter war letztmalig phantastisch, morgen soll der Regen dann auch nach Nordgriechenland kommen.
10.10.2016 Uv: Tag 162: Der Regen hat uns nun auch in Griechenland erwischt. Trotzdem ist es noch ziemlich warm. Nach 166km waren wir durchnässt in Kastraki (Meteora) angekommen. Auf dem Zeltplatz unserer Jugend haben wir einen Wohnwagen gemietet. Mit Klettern wird wohl nicht's werden, dafür mit Ouzo. Morgen ist Ruhetag und danach geht's in Richtung Heimat weiter.
11.10.2016 Uv: Tag 163: Ruhetag! Peter hat sich die Berge und Klöster angeschaut und ich habe gechillt. Die Umgebung kannte ich, da ich vor genau 20Jahren schon mal hier war. Übrigens bei ähnlich verregneter Witterung.
12.10.2016 Uv: Tag 164: Über die griechisch albanische Grenze ging es erwartungsgemäß flott. Und wir sind dem Regen gut ausgewichen. Zum Nachmittag zeigte sich dann sogar noch die Sonne. Nach 339km sind wir in einem hübschen Motel, ca. 50km vor Durres untergekommen.
13.10.2016 Uv: Tag 165: Die Länder werden immer kleiner. Über Durres und Skodör sind wir 269km nach Montenegro gefahren. Kurz hinter der Grenze mussten wir das Hinterrad wechseln, die Felge war gerissenen. Jetzt haben wir das geschweißte Rad, welches wir in Bishkek schweissen lassen haben, wieder eingesetzt. Die Adriaküste in Montenegro ist phantastisch. Das Wetter auch! Zur Krönung sind wir am Nachmittag um den Naturhafen von Kotor gefahren. Herrlich alte Gebäude und die schmale Strasse scheint gelegentlich im glasklaren Wasser zu verschwinden. Kotor hat eine Altstadt, da hat es uns regelrecht umgehauen. Einfach bezaubernd!
14.10.2016 Uv: Tag 166: Von Kotor war es nur ein Katzensprung von 94km nach Dubrovnik (Kroatien).
Die Altstadt ist touristischer als Kotor und, wie wir empfanden, nicht ganz so niedlich. Die Gassen sind breiter und in den Restaurants bezahlt man den Bekanntheitsgrad dann mit. Und die geheimen Bars haben wir vermisst. Das Wetter war noch spätsommerlich, man konnte am Abend noch im Niggy unterwegs sein.
Übernachtet haben wir in einem der zahlreich vorhandenen Apartments.
15.10.2016 Uv: Tag 167: Über einen 10km breiten, bosnischen Abschnitt, sind wir 316km weiter in Richtung Norden gefahren. Die schönen Küstenstrassen haben wir verlassen und sind die Autobahn gefahren. Am späten Nachmittag haben uns dann sintflutartige Regenfälle durchgespült, bevor wir in Pirovac ein Apartment fanden. In der Dorfkneipe gab es dann zu unserer Überraschung das Essen unserer Reise. Ein unbeschreiblich zartes, perfekt zubereitetes Steak vom Rind. Unvergesslich!
16.10.2016 Uv: Tag 168: Kroatien haben wir verlassen und sind 375km nach Slovenien, Ljubljana gefahren. Und es wird immer kühler! Einen auf der Strecke liegenden, fast 6km langen Tunnel, sind wir bei knapp 20Grad eingefahren und die Ausfahrt überraschte uns mit arktischen 12Grad.
Slowenien begrüsste uns mit Sonne und einer prachtvollen Laubfärbung.
Am Abend haben wir noch die slownische Küche getestet, bevor es uns Hostel ging.

Es sind jetzt noch ca. 800km bis nach Hause. Wenn unser Maschinchen weiter tapfer durchhält, wollen wir pünktlich, am Donnerstag zur 3.Halbzeit einfliegen.
Also, spielt nicht so lange Fussball, gegen Viertel sind wir da!
17.10.2016 Uv: Tag 169: Da unsere letzten Etappen recht kurz sind, sind wir nur noch auf den Landstrassen unterwegs. Nach ca. 30km war heute der Schrecken gross, als nach eingelegtem Gang sich nicht's mehr bewegte. Nur ein lautes Rattern am Beiwagenantrieb war zu vernehmen. Lass es nur die Mitnehmerverzahnung sein! Glück im Unglück, es war wirklich nur die Mitnehmerverzahnung vom Beiwagenrad. Da alle Räder an unserem Gefährt untereinander austauschbar sind, haben wir das Vorderrad mit dem Beiwagenrad getauscht. Und weiter ging es. Nach 266km sind wir im schönen Österreich, in Spital am Pyhrn, im Gasthaus zur Post gelandet.
18.10.2016 Uv: Tag 170: 178km bei überwiegend regnerischen Wetter sind wir bis nach Cesky Krumlov, in unserem geliebten Tschechien, gefahren. Mitten im alten Stadtzentrum, haben wir im Hostel 99 eine Übernachtung gebucht.
19.10.2016 Uv: Tag 171: Noch ungefähr 150km bis nach Hause!
Nach 228km sind wir heute bei fast durchgängig trockenem Wetter bis nach Blśany gefahren. Ein schönes, letztes Hotel mit Hostinec haben wir auch gefunden.
Unser Motor klappert, läuft aber gut, das Getriebe klingt auch nicht mehr jungfräulich und an der Hinterradfelge kündigt sich der nächste Riss an. Komm, alte Dame, Morgen hast Du's geschafft!
20.10.2016 Uv: Tag 172: Nach insgesamt 28.655 km sind wir glücklich in Dresden angekommen.
Der Riss in unserer Hinterradfelge wurde zu einer bedrohlichen, klaffenden Fuge. Zur Sicherheit haben wir deshalb das Hinterrad mit dem Beiwagenrad getauscht und den Reifenluftdruck reduziert. Nach 135 km hatten wir es geschafft.
Am Abend würde dann noch in unserer Stammkneipe unser Ankommen gefeiert.